Hier der Text der DVZ vom 14.11.2017 Es lag eine eher düstere Stimmung im Saal beim Kälteforum, der jährlichen Fachtagung des Verbands Deutscher Kühlhäuser und Kühllogistikunternehmen (VDKL) sowie des Deutschen Tiefkühl-Instituts (dti). Und das war nicht unbedingt dem schlechten Wetter in Bremerhaven geschuldet, wo die Veranstaltung noch bis einschließlich Mittwoch läuft.
Vielmehr klagten Vertreter von Lebensmittellogistikern über große Probleme. An erster Stelle steht dabei zurzeit ganz klar der Fahrermangel, eine, wenn nicht sogar die entscheidende Ursache für die aktuelle Laderaumknappheit. Hinzu kommen weitere bekannte Themen wie die aus Sicht der Logistiker zum Teil unnötigen Volumenschwankungen, Behinderungen durch Infrastrukturmängel, mangelnde Palettenqualitäten, restriktive Zeitfensterbuchungen sowie die weiterhin zu hohen Stand- und Wartezeiten an den Rampen der Handelslager.
Der Fahrermangel ist auch im Food-Segment eklatant. Immer öfter müssten Transporte verschoben werden, sagte ein Logistiker am Rande der Veranstaltung. Mitunter kommt ein Bewerber auf 50 offene Stellen, wie die DVZ weiter erfuhr. Die Situation verschärfe sich dadurch, dass Großflottenbetreiber aus Osteuropa zusehends andere Wirtschaftsräume suchten, sagte Stefan Krautwurst-Leister, Vertriebschef von Dachser Food Logistics.
Lieferpünktlichkeit steht auf dem Spiel „Wir werden nicht mehr jedes Produkt unserer Wahl zu jeder Zeit bei jedem Händler im Regal vorfinden. Es wird punktuell Lücken geben“, stellte er klar. „Denn die zuverlässige Versorgung von der Industrie zu den Zentrallagern ist nicht mehr uneingeschränkt zu leisten.“ Das gelte speziell für saisonale Hochphasen beziehungsweise in den Vier-Tage-Wochen. Die Situation werde sich in den kommenden Quartalen eher noch verschlechtern. Der Standard von 98,5 Prozent Lieferpünktlichkeit werde deshalb künftig nicht mehr möglich sein, sagte der Dachser-Manager weiter.
Rampe bleibt ein Nadelöhr Aufgrund des hohen Transportaufkommens und des immer akuteren Fahrermangels kocht auch das Dauerthema Rampe wieder hoch, wie beim Kälteforum deutlich wurde. Der Fahrerberuf müsse wieder attraktiver werden, so der einheitliche Tenor in Bremerhaven. Dabei spiele der Handel eine entscheidende Rolle, sagte Krautwurst-Leister und meinte damit vor allem den Umgang mit dem Fahrpersonal an den Lagerstandorten. Denn sein Vortrag mit dem bezeichnenden Titel „Vom unerfüllten Traum an Deutschlands Rampen“ drehte sich im Kern um die weiterhin unbefriedigende Situation an den Zentrallager-Rampen des Handels.
Tendenz: Keine Zustellungen mehr ohne Zeitfenster Nur 60 Prozent aller Stopps bei Dachser an Zentrallagern werden mit Zeitfenstern abgewickelt. In den 4-Tage-Wochen sei die Quote noch geringer. Beim Rest müssen die Fahrzeuge in die Warteschleife. Als „gut“ bezeichnete Krautwurst-Leister 90 Minuten Standzeit für einen Sammelgut-LKW, was jedoch bei wenigen Händlern der Fall sei. Beim Großteil seien es zwei bis drei Stunden, in den speziellen Vier-Tages-Wochen stehen die LKW sechs bis acht Stunden oder werden gar nicht mehr am gleichen Tag entladen.
„Es ist künftig nicht mehr sinnvoll, ohne Zeitfenster blind ein Zentrallager anzufahren.“ Der Dienstleister verliere viel Geld und Produktivität und werde auch seiner Verantwortung gegenüber dem Fahrpersonal nicht gerecht. Die Verfügbarkeit von freien Zeitfenstern beziehungsweise die Konsequenzen, die daraus abzuleiten sind, werden nach Einschätzung des Dachser-Managers ein großes Thema werden.
Mehraufwand für Fahrer an Automatik-Lagern Für eine neue Eskalation sorgen die Automatiklager. Rund 20 Stück gibt es laut Krautwurst-Leister bereits bundesweit – Tendenz steigend. Der Dachser-Manager berichtete von einem erheblichen zusätzlichen Zeit- und Arbeitsaufwand für das Fahrpersonal an den automatisierten Handelslagern. Zur bisher schon üblichen Entladung komme nun zum Beispiel noch die Verbringung des Packstücks zu definierten Punkten, das Scannen und Dekomissionieren von Sandwich-Paletten oder das Aufsetzen auf die Flurfördertechnik hinzu.
Die Warenvereinnahmungszone in diesen Lagern bestehe nur noch aus einem „Supervisor“, der lediglich bei Fehlern oder Abweichungen eingreife. „Das alles ist erst recht demotivierend für das Fahrpersonal.“ Dieser Zusatzaufwand müsse vom Auftraggeber bezahlt werden. Das werde Dachser Food Logistics Mitte 2018 umsetzen, kündigte der Manager an. Bei Dachser gehen etwa 1,9 Mio. Paletten dieses Jahr an solche Automatiklager.
Fahrer stimmen mit den Füßen ab „Wir haben seit vielen Wochen an die Top-Manager des Handels adressiert, dass wir wieder attraktiver für die Fuhrunternehmer werden müssen“, sagte Krautwurst-Leister weiter. Zuletzt hätten sich viele geweigert, eine Reihe von Handelsadressen anzufahren. „Wir müssen es dem Fahrer wieder ermöglichen, dass er einen normalen Job machen kann, ohne dass er permanent links und rechts des Weges eins auf die Mütze bekommt.“
„Wir sind gar nicht mehr die Akteure. Die Fahrer stimmen mit den Füßen ab und fragen in Bewerbungsgesprächen: Wer sind denn ihre Kunden?“, fügte Kurt Schüßler von der Wilhelm Schüssler Spedition hinzu. „Der Unternehmer macht also nur nicht mehr mit, weil der Fahrer nicht will.“
Gerade deshalb seien aber Gespräche mit dem Handel wichtiger denn je, meint Reinhard Schönfeld, Geschäftsführer von Eurofresh Logistics. Denn der Ruf der Logistikbranche in der Öffentlichkeit sei heute „miserabel“. „Wir müssen daher zusammen mit dem Handel daran arbeiten, dass die Fahrer und unser Berufsstand insgesamt wieder eine besondere Wertschätzung erhalten. Dann bekommen wir auch wieder Fahrer.“
ENDE des Artikels
Bin mal gespannt, wie sich dieses Thema weiterentwickeln wird - m.E. der Knackpunkt schlechthin. Alles wird auf dem Fahrer 'abgeladen' - oftmals sogar die Haftung im Schadensfall, über die keiner gerne spricht.
Provokante Frage: haben hier die TU/Spedis vielleicht zukünftig die besseren Karten - nach dem Motto: wir bestimmen, was wann zu welchen Konditionen gemacht wird?
Zitat von hurgler0815 im Beitrag #1Provokante Frage: haben hier die TU/Spedis vielleicht zukünftig die besseren Karten - nach dem Motto: wir bestimmen, was zu welchen Konditionen gemacht wird?
Die Zukunft bestimmen die weniger werdenden Fahrer. Ich bekomme keine Bewerbung mehr, wo nicht gleich im ersten Satz der Wunsch geäußert wird, daß der Lkw mit nach hause zu nehmen ist Und so gibt es zwischenzeitlich auch Fahrer, die einem gleich ansagen, welche Großlager und Kunden sie nicht anfahren. Neben großen Hütten und dem V8 sind das so die ersten Themen eines Bewerbungsgespräches. Das ist manchmal etwas nervig, aber nur über die Fahrer lässt sich die Situation an der Rampe klären. Und das wird sich genauso klären, wie aktuell ja die Löhne monatlich steigen.
Fehler sind was für Anfänger; Könner produzieren Katastrophen
veni, vidi, violini : ich kam, sah und vergeigte es
Ich habe schon 2010 über 2600,--€ Brutto im Nahverkehr plus Zulagen und Spesen gezahlt und wäre jetzt auch über 3, wenn ich meinen Käsewürfel nicht alleine quälen würde.
Wer schon immer gut und leistungsgerecht bezahlt hat, wird auch heutzutage weniger Probleme haben.
Frank , hast recht aber schau doch mal bei manchen TUs die nur Lebensmittel fahren oder Großmärkte . Teils haben auch Fahrer ( Kutscher ) Schuld am ganzen . Aber im gro wirsd du beim beladen und entladen behandelt wie Dreck . Palettentausch da wird man angegriffen wegen Foto usw Die sollem keinen die Füsse küssen nur ein bisschen Freundlichkeit und miteinander wäre angebracht .
In Deutschland hat man vergessen das ohne den Kollegen der da gerade kommt Ihre Arbeit Sinnlos wär .
es ist, wie immer, nicht alles über einen Kamm zu scheren.
Gute Unternehmer, die sich um ihre Fahrer kümmern und vernünftig bezahlen, werden auch neue bekommen. Sehr gute Beispiele haben wir hier im Forum von (fast) allen Mitgliedern, allerdings nenne ich keine Namen, da wir in diesem Thread öffentlich sind.
Und auch bei den Ladestellen trennt sich die Spreu vom Weizen:
Der Billigfahrer lässt es mit sich machen und kündigt gegebenenfalls. Der mit Hirn und einem guten Chef im Rücken, lässt nicht zu, wie Dreck behandelt zu werden.
Da sind die Unternehmer und Fahrer gefragt...gemeinsam können sie vieles erreichen.
Ich habe früher auch bei vielen Ladestellen wegen Paletten oder sonstigem kämpfen müssen. Mit Rückgrat, genehmigt vom Chef, ordentlicher Artikulation und Auftreten, kann man auch als Fahrer vieles erreichen. "Ich lade wolle" und Handy zücken reicht natürlich nicht.
Solange sich immer doch noch ein Dummer findet.wird sich nix ändern.
Warum lässt man Ladungen für solche Affenbuden nicht einfach mal liegen?? Und auch wenn sie Super gezahlt werden... Sollen doch merken dass sich mit Geld nicht alles lösen lässt.
Nein, man weiß vorher schon dass das gebuchte ( und bezahlte) Zeitfenster vor Ort keinen Interessiert, dass es mit den Paletten wieder Ärger gibt, dass der Fahrer dort die Ärmste Sau ist.Und trotzdem nimmt mans mit.
Was hilft mir als Fahrer ein guter Lohn in einer Super Firma, wenn mir der Alltag die Nerven Ruiniert??
Könnte jeden Tag eine WB voll zu "Wir lieben Lebensmittel" karren. Dem beuge ich vor,indem mein Hausverbot dort Regelmäßig verlängert wird Wenn jemand scharf drauf ist sich als Mensch 5ter Klasse behandeln zu lassen kann er das machen.Ich brauchs nicht.
»Noch sitzt Ihr da oben, Ihr feigen Gestalten. Vom Feinde bezahlt, und dem Volke zum Spott! Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten, dann richtet das Volk, dann gnade Euch Gott!«
Hab dem Kunden mitgeteilt das ich diese Läger nur noch im Stundenlohn anfahre, seit dem fährt da jemand anders hin...
Mein französischer Kunde hat mir heute mitgeteilt, das er die Rücktour aus der Bretagne nach HH von 1700€ auf 1100 € kürzen möchte, da dies der Preis von Girteka ist.
Ich habe Ihn gebeten, meine Nummer zu löschen und mehr mit Girteka zu machen, vor allem da die von 30 Transporten 29 zu spät abliefern....
Hat er nicht verstanden, mir Wurscht, nächste Woche geht der ganze Zug an einen LKW Aufkäufer....
Ich denke es wird sich nicht so schnell was ändern da es genug Polen, Rumänen und Inzwischen LKW vom Balkan gibt die einfach noch für 80 CT all in fahren...
Oder es gibt dann halt in der Saison mal einen Tag keine Äpfel bei Lidl etc...
Ich lehne inzwischen alle Kaufland ab, Aldi fahre ich gerne, Lidl kommt auf das Haus an....
Ich bleibe so wie ich bin. Schon alleine, weil es andere stört....
Schon mal eine schöne Resonanz auf den bewusst im offenen Bereich eingestellten Artikel der DVZ! Und ja - es muss sich schnell was ändern!
Zu meinen eigenen Erfahrungen im Frische und TK-Bereich bis 2010:
- hast du Ware dabei, die nicht avisiert ist - geht zurück, auch wenn Liefertermin heute - dazu noch lange Standzeiten. - Riesensauerei mit kostenpflichtigen und teils extrem teuren Zeitfensterbuchungen - die meisten kann man komplett vergessen bei Zeitfenstern und Palettentausch (Qualität und Zeitdauer) - katastrophale Behandlung der Fahrer - manch einer ein Fall für den WKD
Was kann man daraus folgern: solange die großen Speditionsplayer ihre Subs im Nahverkehr zu dieser Arbeit verdammen, wird es laufen. Wenn diese den Arsch in der Hose haben (und nicht nur einzelne), das Geschäft nicht mehr zu machen, dann könnte sich was bewegen. Viele können sich jedoch den Absprung/das Aufhören nicht erlauben. die ausländischen TU machen mittlerweile auch (fast) alles mit bei Entladung und Palettentausch - da wird sich nichts ändern.
M...... hat schon vor Jahren versucht, die Beschaffung in die eigene Hand zu nehmen, um die Wareneingangsflüsse genauer zu steuern. Die Kosten sind wohl zu hoch, ebenso das Risiko - als wälzen sie die Risiken wieder auf die Lieferanten und Spediteure ab.
Mal sehen, bis wann das sich abzeichnende Fiasko den privaten Verbraucher erreicht.....
Ich finde so Phrasen wie es muss sich was ändern immer amüsant...nehmt mir das nicht übel... Ich bin seit 13 Jahren aktiv dabei ... aber kenne das ganze durch damals eigenen Betrieb ja schon länger ... seit dem heißt es es muss sich was ändern... ändern wird sich nichts.
Das mit den Fahrern wird sich relativieren. Es geht doch schon los das Produktionsbetriebe schon lange nicht mehr das schaffen was sie wollen weil auch dort Personal fehlt.
Und wenn jeder ehrlich zu sich selbst ist ... man muss nicht jeden Müll fahren! Wenn das jeder auch so machen würde ... gäbe es keine Probleme.
Hegelmann stockt 1.000 LKW bis Ende des Jahres auf ... die fährt auch jemand. Das vieles Mentalität ... hier hat nur keiner mehr Bock zu arbeiten ;-)
Natürlich wird sich nichts ändern,denn solange es Leute gibt,die sich schikanieren lassen,besteht keine Veranlassung etwas zu ändern. @CEO Das hat nichts mit der Mentalität zu tun.Ich bin mir nicht zu schade zu arbeiten und ich lass auch mal fünfe gerade sein,aber Veraxxxxen lass ich mich nicht. Ob ich jetzt eine oder sechs Stunden auf die Papiere NACH dem entladen warten müsste,egal,aber so ein Mist käme mir nicht mehr auf das Auto. Eher würde ich die Kiste verkaufen!
Geht nicht,gibt`s nicht! Weil,wo ein Wille ist,da ist auch ein Gebüsch!
Mut ist, wenn man Durchfall hat und trotzdem bläht!
Hab letztens für IRF billigen Farbendreck bei uns in der Ecke geladen und sollte den zum Zentrallager einer Billigmarktkette in Roermond bringen. Fixtermin zur Entladung.
Für den Fahrer keine Toilette kein garnix. Halbe Stunde über Fixtermin: Fahrer ruft an und sagt tut sich immer noch nichts.
Ich da angerufen. Ja der Fahrer würde doch eh nix mehr machen heut abend. Ich sag ob der noch was macht oder nicht oder die Lenkzeit voll hat oder nicht geht Euch so viel an wie wenn in China ein Sack Reis umfällt. Wir nix Romania und Bulgaria und der Kutscher kostet jede Minute die er an dem Lager steht Geld.
Wollten mir erzählen wenn ich mal ein Problem hätte würden sie mir doch auch helfen und 2 bis 3 Stunden stehen wäre doch normal. Ich sag bei Fixtermin? Janee, is klar. Kämm ich mich mit der Bohrmaschine oder was?
Ja was denn kosten würde 2 Stunden stehen, 3 Stunden stehen oder erst am nächsten morgen leer werden? Ich denen gesagt so viel Geld hätren die garnicht das sie sich eine dieser Möglichkeiten leisten könnten. Entweder entladen sofort oder ich würde das Zeugs wieder zurück bringen zur Ladestelle. Fahrer hatte mir gesagt Lager proppenvoll und das einzige was entladen würde wären neu ankommende Container.
Sollte dann entladen werden. 20 Minuten später immer noch nix. Ich dem Fahrer gesagt Klappe zu und ab nach Hause.
Nächsten morgen meinten die an der Billigfarbendrecksbude sie müssten erstmal abklären ob sie das wieder annehmen dürften. Ich sag Vorsicht Männer. Ganz dünnes Eis und kaum Bedenkzeit. Da ging's dann.
Wenn ich mir dann die Internetseite von der Billigfarbendrecksbude ansehe. Ooooh, unsere Mitarbeiter, unser höchstes gut. Und sooooo ein tolles Betriebsklima. Aber die Kutscher werden bein der Einfahrt auf's Gelände schikaniert. Sollen sich was schämen.
Meinte der Vogel von IRF was ich denn jetzt mehr berechnen würde? Ich sag nix. Aber du musst mir versprechen das du mich nie wieder anrufst.
Die können doch nur noch mit Menschen umgehen die sie als Betriebsmittel zweiter Klasse behandeln und an denen sie ihre Machtspielchen ausleben können. Arme Geister sowas.
Der Fuhrmann
*********************************** Tun, was du magst, ist Freiheit. Mögen was du tust, ist Glück. Fülle Dein Leben nicht mit Tagen, fülle Deine Tage mit Leben.
Zitat von CEO im Beitrag #10Ich finde so Phrasen wie es muss sich was ändern immer amüsant...nehmt mir das nicht übel... Ich bin seit 13 Jahren aktiv dabei ... aber kenne das ganze durch damals eigenen Betrieb ja schon länger ... seit dem heißt es es muss sich was ändern... ändern wird sich nichts.
Das mit den Fahrern wird sich relativieren. Es geht doch schon los das Produktionsbetriebe schon lange nicht mehr das schaffen was sie wollen weil auch dort Personal fehlt.
Und wenn jeder ehrlich zu sich selbst ist ... man muss nicht jeden Müll fahren! Wenn das jeder auch so machen würde ... gäbe es keine Probleme.
Hegelmann stockt 1.000 LKW bis Ende des Jahres auf ... die fährt auch jemand. Das vieles Mentalität ... hier hat nur keiner mehr Bock zu arbeiten ;-)
Ceo ,
Jeder seine Meinung . Ich bin der Meinung es wird sich vieles ändern . In der Holzbranche viele kleine Unternehmen ( 2-3 Autos ) ein Kunde macht jetzt schon Statistik wie alt Fahrer und Fahrzeuge Und oh wei 1/3 ist kurz vorm Ende , nicht Pleite sondern vom Alter her . Cheff 63 jüngster Fahrer 59 super Team aber kein Nachfolger usw .
2/3 der Kunden haben schon die Lage erkannt und kommen auf uns zu . Ich bin eigentlich guter Hoffnung .
Ich habe ja berufsbedingt oft in Speditionen zu tun, wenn es dann heißt ich soll mich bei der Disposition melden, bekomm ich mit was läuft. Da ich mich brav anstelle und die Mitarbeiter glauben, dass ich auch ein Fahrer bin. Meine Erfahrung bei 80% wird der unbekannte Fahrer nicht nett behandelt. Kennt das Personal den Fahrer läuft es aber wie geschmiert.
Sobald ich dann sage, dass ich der Sachverständige bin, sind die selben Leute wie ausgewechselt und so als ob ich ein Fahrer wäre, der regelmäßig anliefert.
Ich denke das auch die Großen Spedis wie Dachser und Nagel das Problem erkannt haben, da sie einfach nicht mehr genügend Subs finden , die das noch machen wollen.
Was nützen dem Hegelmann seine 1000 LKW mit Personal wo jede Woche die Hälfte einen Schaden hat und oder zu spät kommt. Der bekommt durch die Größe auch nicht mehr Geld und fährt auch nur FTL.
Ich sage immer wieder, warum klappt die Entladung bei ALdi ohne Buchung mit ordentlicher Öffnungszeit gut und bei Lidl mit Buchung und kurzer Anlieferdauer nicht?
Ich halte es wie Ralf, Ware zurück und nicht mehr fahren sowas.
Ich bleibe so wie ich bin. Schon alleine, weil es andere stört....